Was wird aus der Josephskirche?

Beteiligungsverfahren im Frühjahr 2026
 
 

Dokumentation der Beteiligungsveranstaltung am 16. März 

Hinweis:  In diesem Protokoll werden die Vorträge zusammengefasst wiedergegeben sowie alle von den Teilnehmenden gestellten Fragen. Die Fragen werden thematisch sortiert und unter Punkt 7 gebündelt dargestellt.
Die nachstehende Dokumentation steht auch als PDF-Dokument zum Download bereit.

1. Begrüßung

Dr. Marius Fletschinger, leitender Pfarrer der Stadtkirche begrüßt die Teilnehmenden. Er betont das große Interesse an der Veranstaltung und hebt hervor, dass das Thema für Eppelheim und darüber hinaus von hoher Bedeutung ist. Ziel des Abends ist es, über die Hintergründe der geplanten Abgabe der Josephskirche zu informieren, mögliche Zukunftsperspektiven vorzustellen und die Meinungen der Teil-nehmenden einzuholen. Dabei unterstreicht er die emotionale, identitätsstiftende und religiöse Bedeutung der Kirche für viele Menschen.

2. Ablauf der Veranstaltung

Stefanie Ruschek, shr moderation Mannheim, begrüßt die Teilnehmenden und stellt den Ablauf des Abends vor:
Sie stellt klar, dass an diesem Abend keine Entscheidung getroffen wird, sondern Information und Austausch im Mittelpunkt stehen. Neben Informationen zu Rahmenbedingungen und den Konzepten ist insbesondere die Beteiligung der Teilnehmenden vorgesehen. 

3. Anlass und Rahmenbedingungen

Dr. Marius Fletschinger und Pfarreiökonom Paul Wührl stellen die finanziellen und strukturellen Rahmenbedingungen dar. Sie erläutern, dass die Stadtkirche seit Jahren mit einem deutlichen Mitgliederschwund konfrontiert ist: Während die Mitgliederzahlen lange stabil blieben, gehen sie seit etwa 2015 spürbar zurück, mit der Prognose, dass sich die Zahl bis 2035 etwa halbieren könnte. Parallel dazu sinken die Einnahmen aus der Kirchensteuer, während gleichzeitig steigende Kosten, etwa durch Inflation und Personal, zu verzeichnen sind.
Zwar verfügt die Stadtkirche aktuell noch über Rücklagen, diese sind jedoch rückläufig: Sie sanken von rund 18,5 Millionen Euro im Jahr 2015 auf etwa 15,9 Millionen Euro im Jahr 2024. Simulationen zeigen, dass diese Rücklagen – je nach Entwicklung – in etwa 13 bis 30 Jahren aufgebraucht sein könnten, bei einer mittleren Annahme von rund 20 Jahren. 
Ein wesentlicher Kostenfaktor ist der Gebäudebestand. Für Gebäude, deren Betrieb und Instandhaltung werden jährlich rund 3,6 Millionen Euro aufgewendet. Insgesamt verfügt die Stadtkirche über sehr große Gebäudeflächen, die ursprünglich für deutlich höhere Mitgliederzahlen ausgelegt sind. Die Diözese empfiehlt daher eine Reduktion des Gebäudebestands um etwa 30 %, um langfristig finanzielle Stabilität zu sichern.
Vor diesem Hintergrund wird auch die Situation in Eppelheim betrachtet. Eppelheim ist eine der wenigen Gemeinden mit zwei Kirchen. Insgesamt wird daraus abgeleitet, dass eine Reduktion auch hier notwendig ist, um die langfristige Handlungsfähigkeit der Stadtkirche zu gewährleisten.

4. Ergebnisse der bisherigen Beteiligung

Stefanie Ruschek stellt die Ergebnisse der Beteiligung vor. Im Zeitraum vom 1.-22.2.2026 gingen 259 Hinweise auf der Online-Plattform ein sowie 37 Postkarten. Die beiden Leitfragen waren:
  • Was ist Ihnen für die Zukunft der Josephskirche wichtig?
  • Welche heutigen Funktionen der Josephskirche sollte auch künftig erhalten bleibe?
Es ergibt sich ein breites und differenziertes Meinungsbild. Die Beiträge lassen sich thematisch mehreren Schwerpunkten zuordnen
  • Ein zentraler Aspekt betrifft die Frage von Eigentum und Trägerschaft: Ein Teil der Rückmeldungen spricht sich dafür aus, die Kirche weiterhin in katholischer Hand zu belassen, während andere eine Übergabe an die rumänisch-orthodoxe Gemeinde befürworten, insbesondere mit dem Argument, dass die Kirche so weiterhin religiös genutzt werde und keiner profanen Nutzung zugeführt werde. Darüber hinaus wird vielfach der Wunsch nach einer gemeinsamen Nutzung durch verschiedene christliche Gemeinden geäußert.
  • Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der religiösen Nutzung der Kirche. Diese wird sowohl für katholische als auch für orthodoxe Gottesdienste sowie für persönliche Andacht und Gebet als wesentlich erachtet. Die Kirche wird dabei häufig als spiritueller Ort beschrieben, der Ruhe, Rückzug und individuelle Glaubenspraxis ermöglicht. Eng damit verbunden ist ihre Funktion als Ort zentraler Lebensereignisse wie Taufen, Hochzeiten und Beerdigungen.
  • Daneben wird die kulturelle Bedeutung der Kirche hervorgehoben. Sie wird als wichtiger Ort für Konzerte, kirchenmusikalische Veranstaltungen und kulturelle Begegnungen wahrgenommen. Die gute Akustik sowie die bestehende Nutzung durch verschiedene Gruppen und Vereine werden dabei ausdrücklich betont.
  • Besonders deutlich tritt die emotionale und identitätsstiftende Bedeutung der Kirche hervor. Viele Rückmeldungen beschreiben sie als Heimat, als prägenden Ort der eigenen Biografie und als Teil der Stadtgeschichte. Dies gilt sowohl für katholische Gemeindemitglieder als auch für Mitglieder der rumänisch-orthodoxen Gemeinde, für die die Kirche zusätzlich eine wichtige Rolle als sozialer und kultureller Ankerpunkt spielt.
  • Auch das Gebäude selbst und seine Ausstattung werden thematisiert. Zahlreiche Beiträge sprechen sich für den Erhalt der bestehenden Struktur, des Altarraums, der künstlerischen Ausstattung sowie der Orgel aus. Veränderungen werden teilweise kritisch gesehen, insbesondere wenn ein Verlust der Atmosphäre oder der bisherigen Identität befürchtet wird.
  • Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Offenheit und Zugänglichkeit der Kirche. Viele Teilnehmende betonen, dass die Kirche weiterhin öffentlich zugänglich bleiben und Menschen unterschiedlicher Konfessionen offenstehen soll. Gleichzeitig wird die Sorge geäußert, dass ein Eigentümerwechsel mit Einschränkungen verbunden sein könnte.
  • Abschließend werden auch Konflikte und Unsicherheiten deutlich. Es bestehen Ängste vor dem Verlust der eigenen Kirche und ihrer bisherigen Nutzung sowie vor einer möglichen Spaltung innerhalb der Gemeinde. Zudem wird vereinzelt Kritik am bisherigen Entscheidungsprozess geäußert, insbesondere hinsichtlich Transparenz und Beteiligungsmöglichkeiten.
Insgesamt zeigt die Auswertung ein vielschichtiges Meinungsbild ohne eindeutige Mehrheitsposition, in dem sowohl der Wunsch nach Erhalt und Kontinuität als auch Offenheit für neue Nutzungskonzepte zum Ausdruck kommt.

5. Vorstellung der Konzepte

Konzept der rumänisch orthodoxen Gemeinde – Pfarrer Dr. Marius Adrian Călin
Pfarrer Dr. Marius Adrian Călin stellt die Perspektive der rumänisch-orthodoxen Gemeinde vor und betont, dass es bei der Entscheidung über die Zukunft der Josephskirche nicht nur um organisatorische oder finanzielle Fragen gehe, sondern auch um Emotionen und persönliche Erinnerungen vieler Menschen, denen man mit Respekt begegne. Er stellt sich als orthodoxer Priester in Heidelberg vor, der in Bukarest orthodoxe Theologie studiert hat, seit 2013 in Heidelberg lebt und dort Master und Promotion absolviert hat. Zudem war er drei Jahre Vertreter der Orthodoxen Kirche in Deutschland in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) und fungierte als Verbindung zur orthodoxen Bischofskonferenz und zur ökumenischen Bewegung. Seit 2020 ist er leitender Pfarrer der orthodoxen Gemeinschaft Heidelberg gemeinsam mit zwei weiteren Priestern.
Die Gemeinde beschreibt er als rumänisch-orthodoxe Gemeinde, die zur Rumänisch-Orthodoxen Erzdiözese für Deutschland, Österreich und Luxemburg gehört, einer Körperschaft des öffentlichen Rechts. Sie wurde vor etwa elf Jahren gegründet und hat von Beginn an Unterstützung durch die katholische Kirche Heidelberg erfahren. Die Gottesdienste fanden zunächst in der Heidelberger Altstadt, später in Wieblingen und seit Dezember 2017 in Eppelheim statt. Für diese Unterstützung spricht er ausdrücklich Dank aus. Zur Einordnung der orthodoxen Kirche verweist er auf ein Bild von Papst Johannes Paul II., wonach die Kirche „mit zwei Lungen“ – Ost und West – atmen müsse. Die orthodoxe Kirche sei keine neue Kirche, sondern teile mit der römisch-katholischen Kirche über 1000 Jahre gemeinsame Geschichte.
Die Gemeinde habe sich in den letzten Jahren deutlich entwickelt und wachse weiter. An Sonntagen und großen Feiertagen nehmen mindestens 200 Gläubige an den Gottesdiensten teil, jährlich werden über 100 Kinder getauft. Die Gemeinde ist international zusammengesetzt, unter anderem mit Mitgliedern aus Rumänien, Deutschland, der Ukraine, Griechenland, Syrien und Palästina. Daher werde zunehmend auch die deutsche Sprache in die Gottesdienste integriert, um auch hier aufgewachsenen oder deutschsprachigen Menschen eine geistliche Heimat zu bieten. Ziel sei es, einen stabilen Ort zu schaffen, an dem orthodoxe Christen verschiedener Herkunft gemeinsam ihren Glauben leben und weitergeben können. Dabei gehe es ausdrücklich nicht darum, bestehende Strukturen zu verdrängen, sondern das religiöse Leben in der Region zu bereichern.
Herr Dr. Călin betont, dass Gebäude zwar nicht das Wesentliche der Kirche seien, aber Stabilität, Kontinuität und ein geistliches Zuhause ermöglichen. Die Josephskirche sei der Gemeinde ans Herz gewachsen, und ihr ursprünglicher Zweck als Ort des Gebets, der Sakramente und der Gemeinschaft solle erhalten bleiben. Mit Blick auf die Zukunft verweist er auf den baulichen Zustand des Gebäudes, das 1876 errichtet und 2004 umfassend renoviert wurde. Altersbedingt gebe es Hinweise auf mögliche Herausforderungen wie Risse im Gewölbe oder Mauerwerk sowie Feuchtigkeit im Dachbereich. Auch techni-sche Anlagen wie Heizung, Elektrik und Wasserleitungen hätten eine begrenzte Lebensdauer; insbesondere die Heizung sei im vergangenen Winter an ihre Grenzen gestoßen. Daraus folge nicht, dass das Gebäude aktuell nicht nutzbar sei, wohl aber, dass langfristig größere Investitionen erforderlich seien. Diese schätzt er vorsichtig auf etwa 1 bis 1,5 Millionen Euro innerhalb von rund 20 Jahren und stellt damit die Frage, wer bereit ist, diese Verantwortung zu übernehmen.
Für die zukünftige Nutzung und Gestaltung nennt er zwei Leitprinzipien: den Rückbezug auf das gemeinsame frühchristliche Erbe vor der Kirchenspaltung sowie die Kontinuität, also den weitgehenden Erhalt der bestehenden Struktur und des architektonischen Charakters. Ziel sei es, die Kirche als geistlichen Ort des Gebets, der Begegnung und der Hoffnung weiterzuführen. Konkrete Details seien in einer ausliegenden Broschüre dargestellt. Zur Finanzierung führt er aus, dass sich die Gemeinde durch Beiträge und Spenden trage, ergänzt durch Unterstützung der Diözese sowie mögliche Fördermittel. Als Beispiel nennt er ein Projekt in Bruchsal, bei dem beim Erwerb einer katholischen Kirche eine Förderung von etwa 500.000 Euro erzielt worden sei. Abschließend bekräftigt er den Wunsch, dass die Josephskirche auch künftig ein lebendiger Ort des Gebets bleibt.
Konzept des Fördervereins Josephskirche Eppelheim e.V.  – Dr. Gunter Barwig
Dr. Gunter Barwig stellt das Konzept des Fördervereins in einer erzählerischen Form vor, in der die  Josephskirche selbst „zu Wort kommt“. Dabei wird zunächst die Bau- und Wirkungsgeschichte der Kirche nachgezeichnet. Der Bau wird 1876 nach zunächst zögerlicher Genehmigung durch das Erzbistum realisiert und ist nur durch erhebliche Anstrengungen und eine breite Spendenbereitschaft der Eppelheimer Bevölkerung möglich. Dazu gehören Bettelbriefe an wohlhabende Kreise, Haussammlungen, freiwillige Arbeitsleistungen sowie Spenden aus Baden und der Pfalz. Entscheidenden Anteil hat auch die Schenkung des Baugrundstücks durch die politische Gemeinde. Die Josephskirche ist heute das zweitälteste öffentliche Gebäude in Eppelheim; in Heidelberg sind nur vier katholische Kirchen älter. Über Jahrzehnte hinweg wird sie durch zahlreiche Spenden weiter ausgestattet, unter anderem mit Altären, Statuen, Orgel, Fenstern und Glocken. Diese Geschichte wird als Ausdruck einer starken lokalen Verbundenheit und gelebter Ökumene hervorgehoben, die der Kirche eine besondere Bedeutung für die Stadt verleiht.
Zum baulichen Zustand wird ausgeführt, dass die Kirche durch verschiedene Fachleute untersucht worden ist und sich in einem guten, altersgemäßen Zustand befindet. Die Ausstattung wird als hochwertig und historisch bedeutsam beschrieben. Altar, Ambo und Priestersitz stammen vom Eppelheimer Künstler Günter Braun, sind spendenfinanziert und wurden vor rund 20 Jahren geweiht. Ein grundlegender Umbau, insbesondere in Richtung einer orthodoxen Nutzung, würde aus Sicht des Fördervereins die gestalterische und liturgische Einheit dieser Ausstattung beeinträchtigen, da Elemente verändert oder entfernt werden müssten. Auch die Orgel wird besonders hervorgehoben: Sie stammt aus dem Jahr 1944, ist die klanglich älteste Orgel der Stadtkirche und wurde 1996 mit breiter Unterstützung generalsaniert. Sie gilt als regional bedeutsames Instrument der Spätromantik und benötigt regelmäßige Nutzung im Gottesdienst, um erhalten zu bleiben. Die bunten Fenster haben neben ihrer ästhetischen auch eine erinnerungskulturelle Funktion als Gefallenengedenkstätte des Ersten Weltkriegs und verweisen zugleich auf die historische Spendenbereitschaft der Bevölkerung. Insgesamt wird die Kirche als Ort beschrieben, der für viele Menschen Heimat ist und Raum für Freude, Trauer, Gemeinschaft und persönliche Einkehr bietet. Trotz ihrer katholischen Weihe wird sie stets auch von anderen Konfessionen genutzt und als Beispiel gelebter Ökumene verstanden.
Der Förderverein signalisiert grundsätzlich Bereitschaft zu baulichen Kompromissen, etwa durch Anpassungen im rückwärtigen Bereich zur besseren Organisation von Nutzungen. Gleichzeitig wird betont, dass die grundlegende Struktur und Ausstattung erhalten bleiben sollen. Geplant ist, dass der Förderverein die Kirche erwirbt und der katholischen Kirchengemeinde ein dauerhaftes, unentgeltliches und grundbuchrechtlich gesichertes Nutzungsrecht einräumt. Katholische Gottesdienste – etwa Eucharistiefeiern, Rosenkranz, Laudes oder Hochzeiten – sollen weiterhin möglich sein. Eine Konkurrenz zur Christkönigskirche wird ausdrücklich verneint; vielmehr wird die Josephskirche als geeigneter Ort für kleinere Gottesdienste gesehen. Auch die Nutzung durch andere christliche Gemeinden, einschließlich der orthodoxen Gemeinde, bleibt grundsätzlich vorgesehen. Ziel ist es, die vorhandene Ausstattung zu erhalten und sicherzustellen, dass die in das Gebäude investierten Spenden und Werte bewahrt werden.
Als zentrales Zukunftsbild wird die Entwicklung zu einer „Kulturkirche Eppelheim“ beschrieben. Aufbauend auf der guten Akustik und der bereits etablierten Konzertnutzung sollen musikalische und kulturelle Angebote wie Konzerte, Orgelmusik, ökumenische Kirchenmusik sowie Ausstellungen, Lesungen und Vorträge ausgebaut werden. Die bestehende Akustik soll dabei erhalten bleiben und nicht durch bauliche Veränderungen beeinträchtigt werden. Träger und Betreiber soll der Förderverein sein, der bereits über 100 Mitglieder zählt und innerhalb kurzer Zeit deutlich gewachsen ist; zudem sind bereits erhebliche Spenden eingegangen. Die Finanzierung des laufenden Betriebs und der Instandhaltung soll durch Mitgliedsbeiträge, Spenden, Nutzungsentgelte sowie Einnahmen aus kulturellen Veranstaltungen erfolgen. Der Förderverein erklärt sich bereit, die bisherigen Unterhaltskosten und Rückstellungen zu übernehmen. Abschließend wird die Josephskirche als gut passend zu einer engagierten und vielfältigen Kirchenlandschaft beschrieben und um Unterstützung für den weiteren Weg gebeten.

6. Fragen der Teilnehmenden

Entscheidungsstand und strategischer Kontext: Warum wird die Josephskirche abgegeben?
  • Ist die Entscheidung zur Abgabe der Josephskirche bereits gefallen?
    Herr Dr. Fletschinger: Die Entscheidung, dass die Stadtkirche das Gebäude abgibt, ist getroffen. Die zukünftige Nutzung ist jedoch noch offen.
  • Warum findet die Veranstaltung statt, wenn bereits Entscheidungen getroffen sind?
    Herr Dr. Fletschinger: Die Abgabe ist entschieden, aber die zukünftige Nutzung wird heute diskutiert. Deshalb ist die Beteiligung sinnvoll.
  • Gibt es ein Gesamtgebäudekonzept für die gesamte Stadtkirche, also welche Kirchen und Gebäude erhalten bleiben sollen?
    Herr Dr. Fletschinger: Ein umfassendes Gesamtkonzept sei wünschenswert, aber der Weg sei komplex. Durch die dynamische Lagen werden Konzepte schnell obsolet. Deshalb sei es sinnvoller, Fragen zu bearbeiten, sobald es möglich ist.
  • Warum wird nicht eine andere Kirche (z. B. die Christkönigskirche) aufgegeben?
    Weiteres Statement eines Teilnehmers dazu: Große Gottesdienste könnte im Pfaffengrund gefeiert werden.
    Herr Dr. Fletschinger: In die Christkönigskirche wurden bereits erhebliche Mittel investiert und man benötigt auch Kirchen für größere Gottesdienste.
Finanzielle Rahmenbedingungen: Kosten, Vermögen und wirtschaftlicher Druck
  • Wie sieht die Finanzierung aus, insbesondere bei Kindergärten und im Gesamtkontext?
    Paul Wührl: Die Kommune übernimmt in Eppelheim etwa 95 % der Defizite im Kindergartenbereich.
  • Gibt es weitere Vermögenswerte oder „versteckten Reichtum“ der Kirche? Und müssen auch andere Gebäude abgegeben werden?
    Herr Dr. Fletschinger: Der Haushalt ist transparent und auch einsehbar. Es gibt keine versteckten Rücklagen. Ein Großteil der Mittel wird für Personal und Gebäude verwendet. Neben Kirchen müssen auch andere Gebäude abgegeben werden, um die Kosten zu reduzieren.
  • Welche konkreten Kosten verursacht die Josephskirche?
    Herr Dr. Fletschinger: Die Betriebskosten der Josephskirche liegen bei etwa 17.000 EUR jährlich; zusätzlich müssen ca. 22.000 EUR Rücklagen gebildet werden, gesamt also ca. 40.000.
  • Wie unterscheiden sich die genannten Kosten (ca. 17.000 EUR Betriebskosten vs. 365.000 € Instandhaltungskosten, die auf der Website der Stadtkirche genannt werden)? Über welchen Zeitraum gelten diese Zahlen?
    Herr Dr. Fletschinger: Die Betriebskosten (17.000 EUR) umfassen laufende Ausgaben wie Heizung und kleinere Maßnahmen. Die Instandhaltungskosten bzw. Rückstellungen dienen dazu, langfristig notwendige Investitionen zu finanzieren. Die höhere Summe von 365.000 EUR basiert auf einer Schätzung aus der Kubus-Studie (2017) und beschreibt den Bedarf über mittlere Zeiträume. Durch die jährlichen Rücklagen summieren sich diese Beträge über viele Jahre.
Abgabe und Trägerschaft: Modelle, Konditionen und langfristige Finanzierung
  • Zu welchen Konditionen wird die Kirche abgegeben?
    Herr Dr. Fletschinger: Die Abgabe erfolgt im Erbpachtmodell zu einem symbolischen Preis von einem Euro. Der jährliche Erbpachtzins liegt bei etwa 14.000 EUR und kann weiter reduziert werden, wenn in das Gebäude investiert wird.
  • Gilt das Erbbaurechtsmodell (Abgabe der Kirche für 1 Euro) für beide Konzepte gleichermaßen?
    Herr Dr. Fletschinger: Ja. Für beide Seiten gelten die gleichen Bedingungen. Sowohl die Konstruktion als auch die Höhe der Zahlungen sind für beide Konzepte identisch.
  • Wird der Förderverein die Kirche kaufen und wie wird die Nutzung geregelt?
    Herr Dr. Barwig: Der Förderverein möchte die Kirche erwerben. Der katholischen Gemeinde wird ein dauerhaftes, grundbuchrechtlich gesichertes Nutzungsrecht eingeräumt. Die Nutzung durch die orthodoxe Gemeinde wird vertraglich geregelt.
  • Kann die Kirche langfristig finanziert werden?
    Herr Dr. Barwig: Aus Sicht des Vereins ist die Kirche baulich in einem akzeptablen Zustand. Auf Basis der von der Stadtkirche genannten Zahlen ist das Konzept finanzierbar: Mitgliedsbeiträge, Nutzungsgebühren, Spenden. Die schnelle Entwicklung der Mitgliederzahlen des Vereins zeige die emotionale Verbundenheit. Zudem handelt es sich um eine eher kleine Kirche.
    Herr Dr. Călin: Die Kirche werde nicht von ihm als Person oder von einem Verein gekauft, sondern durch die Diözese als Körperschaft des öffentlichen Rechts. Dadurch bleibe die Verantwortung institutionell bestehen. Die Gemeinde lebe wie eine Freikirche von Spenden; Mitgliedsbeiträge lägen jährlich bei über 100.000 Euro. Zusätzlich seien Spendenaktionen ein zentraler Mechanismus.
Nutzung und Zukunftskonzepte: Religiöse, kulturelle und gemeinsame Nutzung
  • Bleiben kulturelle Veranstaltungen bei einer Nutzung durch die orthodoxe Gemeinde möglich?
    Herr Dr. Călin: Ja, da die Kirche nicht orthodox geweiht wird, bleibt eine kulturelle Nutzung möglich. Dies sei mit dem Bischof besprochen und ein Kompromiss, um eine gemeinsame Nutzung zu ermöglichen.
  • Sind katholische Gottesdienste (z. B. Rosenkranz) auch bei einer Kulturkirche oder unter orthodoxer Trägerschaft möglich?
    Herr Dr. Fletschinger: Im Fall orthodoxen Eigentums entscheidet die orthodoxe Gemeinde. Er geht jedoch davon aus, dass dies kein Problem darstellt. Für profanierte Kirchen sind ihm keine Beispiele bekannt.
    Ergänzung Herr Dr. Barwig: Das Konzept der „Kulturkirche“ versteht sich ausdrücklich als Zentrum für Religion und Kultur. Gottesdienste verschiedener christlicher Konfessionen sollen weiterhin möglich sein. Nicht passende Veranstaltungen werden ausgeschlossen; Erfahrungen mit kirchlichen Konzerten liegen vor.
Gebäude und praktische Umsetzung: Veränderungen, Nutzung und offene Fragen
  • Welche baulichen Veränderungen plant die orthodoxe Gemeinde konkret? Wie verändert sich der Altarraum bei orthodoxer Nutzung? Bleiben Altar, Ambo und Kreuz erhalten?
    Herr Dr. Călin: Es sind keine grundlegenden Umbauten geplant. Vorbild des Umbaus sei Santa Maria Maggiore in Rom; man wolle die Kirche verschönern. Er erinnert daran, dass vor der Renovierung 2004 die Kirche anders ausgesehen habe und damals Wände weiß gestrichen worden seien. Geplant seien mobile Ikonostasen: zwei Ikonen (Jesus und Gottesmutter), die bei Konzerten/Veranstaltungen nach rechts und links verschoben werden können. Bisher liegt der Aufwand bei 1,5-2 Std. für den Auf- und Abbau pro Gottesdienst. Zusätzlich wünsche man 360 kleine Ikonen rundum mit Heiligen aus der gemeinsamen Geschichte. Bänke, Fenster, Kreuz und Orgel bleiben erhalten. Eine Anpassung der Decke zur Verbesserung der Akustik ist möglich. 
  • Reicht die Kapazität der Kirche für die wachsende orthodoxe Gemeinde aus?
    Herr Dr. Călin: Die Gemeinde kann auch mit einer voll ausgelasteten Kirche arbeiten. Eine hohe Auslastung wird als akzeptabel angesehen.
    Wo finden orthodoxe Gottesdienste während eines möglichen Umbaus statt, insbesondere angesichts der bereits hohen Auslastung?
    Herr Dr. Călin: Hier wurden bereits Ausweichkirchen identifiziert: Christkönigskirche und Sankt Marien Pfaffengrund.
  • Wird die Kirche in beiden Fällen profaniert? Was bedeutet Profanierung?
    Herr Dr. Fletschinger: Profanierung bedeutet die Entweihung durch einen formalen Akt des Erzbischofs sowie eine liturgische Handlung vor Ort. Ob dies erfolgt, ist derzeit offen und muss durch das Ordinariat entschieden werden.
    Ergänzung Pfarrer Herr Dr. Călin: In einem vergleichbaren Fall in Bruchsal war keine Profanierung erforderlich, da katholische und orthodoxe Kirche als Schwesterkirchen gelten und Sakramente gegenseitig anerkannt werden.
    Ergänzung Herr Dr. Barwig: Auch er geht davon aus, dass keine Profanierung notwendig ist. Kirchliche Weihe ist nicht an kirchliches Eigentum gebunden; es gibt Beispiele geweihter Kirchen in nichtkirchlicher Trägerschaft.
  • Welche Wünsche der orthodoxen Gemeinde können im Konzept des Fördervereins berücksichtigt werden?
    Herr Dr. Barwig: Zentrale liturgische Elemente für die katholische Nutzung (Altar, Priestersitz) sind unverzichtbar; der Altar bleibt, der Ambo sollte ebenfalls erhalten bleiben. Der Tabernakel ist zu klären, kann aber bestehen bleiben. Da orthodoxe Elemente (z. B. Ikonen) mobil geplant sind, können praktische Lösungen gefunden werden. Bänke, Orgel und Glocken bleiben erhalten. Insgesamt bestehen viele Gemeinsamkeiten, die eine gemeinsame Nutzung ermöglichen. Organisatorische Anpassungen (z. B. Stauraum) können den Aufwand reduzieren.

7. Austausch an den Themenwänden – Ergebnisse

Nach einer Pause gibt es die Möglichkeit zum Austausch an fünf Themenwänden, die von Hauptamtlichen der Stadtkirche moderiert werden. Gleichzeitig besteht die Gelegenheit mit Herrn Dr. Fletschinger, Herrn Dr. Călin und Herrn Dr. Barwig ins Gespräch zu kommen. Die Ergebnisse der Online-Beteiligung und Postkarten sind ausgehängt und es steht eine Tafel für weitere Hinweise zur Verfügung.
Die Kirche als Raum des Gebets – katholisch (Carsten Groß)
Herr Groß berichtet, dass sich die Diskussion weniger auf inhaltliche Gebetsraumfragen fokussiert, sondern praktische Fragen aufkommen: Wer übernimmt Pflege innen/außen und wer bezahlt einen Messner, insbesondere im Fall eines Übergangs an den Förderverein.
Die Kirche als Raum des Gebets – orthodox (Claus Herting)
Es wurden vor allem Fragen an die rumänisch-orthodoxe Gemeinde gestellt:
  • Was passiert, wenn die Kirche in wenigen Jahren für die wachsende Gemeinde zu klein wird?
  • Kann die Stadtkirche der ROG eine größere Kirche anbieten?
  • Wo finden nicht-liturgischen, gemeindlichen Aktivitäten statt?
  • Kann die orthodoxe Gemeinde eine Art Garantie geben, dass die Kirche offen bleibt (für Passanten, persönliches Gebet, Kerzen)?
  • Können weiterhin Konzerte/Musik/Kultur weiterhin stattfinden?
Die Kirche als gemeinsam genutzter Ort (Olivia Costanzo)
Frau Costanzo stellt die Fragen und diskutierten Themen vor:
  • Wie werden angekündigte Nutzungsrechte (für die jeweils andere Gruppierung) rechtlich verbindlich festgelegt?
  • Gibt es Verträge und Rechtssicherheit?
  • Wie wird Langfristigkeit gesichert, falls es zu einem späteren Besitzerwechsel kommt (z. B. wenn ein Verein finanziell nicht mehr tragen kann)?
  • Unter welchen Bedingungen (Zeitfenster, ggf. finanziell) ist gegenseitige Nutzung möglich?
  • Es werden Sorgen angesprochen, wer im „Worst Case“ einspringen müsste (z. B. Stadt).
  • Im Austausch wird zudem ein Wunsch nach mehr direkter Kommunikation („miteinander statt über-einander“) benannt.
  • Ein Gespräch fasst das Heimatmotiv zusammen: Die Josephskirche sei für manche „alte Heimat“, für andere „neue Heimat“; entscheidend sei, dass sich Menschen dort zuhause fühlen können.
Die Kirche als identitätsstiftender Ort (Dr. Christiane Martin)
Frau Dr. Martin berichtet, dass in Gesprächen Verständnis entstanden sei und Perspektiven erweitert wurden. Gleichzeitig wird Kritik geäußert, dass manche sachlich-inhaltlichen Argumente (z. B. Position von Ambo/Altar/Kreuz) als zu schwach für „Identitätsstiftung“ empfunden werden. Zudem wird eine kritische Wahrnehmung einer Publikation (im Kontext des Fördervereins) genannt, die als tendenziös bzw. ausgrenzend erlebt werde.
Die Kirche als Ort kultureller Veranstaltungen (Andrea Becker)
Frau Becker berichtet, dass wenig diskutiert wurde; vieles sei bereits gesagt. Als offene Frage bleibt insbesondere: Welche Anforderungen und ggf. Umbauten entstehen bei einer „Kulturkirche“ (Versammlungsstättenverordnung, WCs, Fluchtwege)?
Weitere Anliegen und Hinweise (Stefanie Ruschek)
  • Es gibt Entrüstung darüber, dass „von woanders“ über die Kirche in Eppelheim entschieden werde („Großgemeinde“).
  • Es wird betont, Menschen seien wichtiger als Geld, sie seien die eigentliche Ressource der Kirche. 
  • Zugleich berichten Teilnehmende, sie hätten heute erstmals die Gründe der Abgabe wirklich verstanden.
  • Es wird geäußert, dass bei orthodoxer Gestaltung das Deckengemälde verdeckt würde und es dunkler werden könnte
  • Gleichzeitig wird die orthodoxe Gestaltung von anderen als „Farbe“ und neuer Schwung begrüßt.
  • Der Verkauf an die orthodoxe Gemeinde wird als Zeichen von Offenheit, Toleranz und Schwesterlichkeit wahrgenommen.
  • Als konkrete Idee wird genannt, in der Christkönigkirche eine „Josefskapelle“ einzurichten, in der Elemente der Josephskirche einen kleineren Bereich bilden.
  • Außerdem wird für künftige Prozesse mehr Beteiligung und Transparenz „von Anfang an“ gefordert, um Konflikte zu reduzieren.
  • Es wird nochmals gefragt, nach welchen Kriterien die Kirche am Ende entscheide.
Statements
Anschließend fassen Herr Dr. Călin, Herr Dr. Barwig und Herr Fletschinger noch die Gespräche zusammen, die sie geführt haben bzw. geben weitere Hinweise.
 
Statement Herr Dr. Călin: Herr Dr. Călin sagt, er werde als „kämpferisch“ wahrgenommen; er kämpfe nicht gegen Eppelheim, sondern für seine „Schafe“ (Gemeindemitglieder). Falls die Josephskirche nicht übernommen werden könne, sei die Gemeinde weiter auf der Suche nach einer Lösung. Zur Frage, was bei weiterer Überfüllung geschehe, erläutert er die Missionsperspektive: In Bruchsal habe sich während der Corona-Zeit durch eine Geschenkeaktion gezeigt, dass es viele Gläubige gibt; daraus sei 2020 eine Gemeindegründung entstanden, die 2024 den Kauf einer Kirche ermöglicht habe. Als die Gemeinde dort groß wurde, habe man gesehen, dass viele aus Eberbach kommen; daher habe man im November 2024 in Eberbach eine weitere Gemeinde eröffnet, die nun im Zweiwochenrhythmus Gottesdienste mit 80–100 Personen feiert. Wenn ein Ort zu klein werde, pflanze man eine neue Gemeinde in einer anderen Region; so löse man das Kapazitätsproblem.

Statement Herr Dr. Barwig: Herr Dr. Barwig berichtet, in Gesprächen sei u. a. das Thema Grundstücksschenkung (historische Schenkung durch die politische Gemeinde an den katholischen Kirchenfonds) und der Umgang mit dem Erbbauzins diskutiert worden. Er betont erneut, der Förderverein sehe seine Lösung als Kompromiss, der verschiedene Interessen vereine. Er sagt, es sei schade, dass man wenig miteinander gesprochen habe; ein gemeinsames Gespräch in der Vorwoche habe zu mehr Vertrauen geführt. Er betont, beide Liturgien hätten viele Gemeinsamkeiten, und fragt, warum das Gebäude nicht gemeinsam genutzt werde. Er beschreibt als problematisch, wenn eine Seite Heimat gewinne und die andere Heimat verliere. Er wünscht, dass eine gute gemeinsame Lösung gefunden wird.

Statement Herr Dr. Fletschinger: Herr Dr. Fletschinger berichtet, Menschen hätten sich mit Herzensanliegen „in beide Richtungen“ gemeldet. Er wirbt dafür, von Zuschreibungen wegzukommen („als Katholik/Pfarrer/Ökumeniker müssen Sie so denken“); es gebe nicht nur einen Standpunkt. Er nimmt mit, dass beide Seiten bemüht seien, die Perspektive der jeweils anderen mitzudenken und Brücken zu bauen; dies sei wertvoll und gesellschaftlich wie christlich wichtig.

8. Ausblick und Abschluss

Herr Dr. Fletschinger gibt einen Ausblick auf das weitere Verfahren:
  • Aus dem Abend ergeben sich neue Fragen und Diskussionspunkte. Manche muss die Stadtkirche klären (z. B. Profanierung), andere richten sich an die Interessenten.
  • Es gebe nun einige Wochen Zeit zur Weiterarbeit. 
  • Am 7. Mai 2026 findet eine Sitzung des Pfarreirats statt, in der beide Konzepte vorgelegt werden und eine erste Beratung („erste Lesung“) erfolgt. Es könne danach Rückfragen oder Aufgaben geben.
  • Am 7. Juli 2026 soll in der folgenden Pfarreiratssitzung eine Entscheidung über die Abgabe der Kir-che getroffen werden.
  • Ziel sei ein möglichst versöhnliches Konzept, mit dem man als Partner weitergehen könne.
Herr Dr. Fletschinger bedankt sich bei den Teilnehmenden, bei Kolleginnen und Kollegen für technische und inhaltliche Unterstützung sowie bei der Moderatorin. Ähnliche Zukunfts- und Strategiefragen werden die Stadtkirche weiter beschäftigen.
 
Frau Ruschek bedankt sich bei den Anwesenden für das faire Miteinander, das Zuhören und die intensive Nutzung des Formats. Sie fragt per Handzeichen, wer den Eindruck hat, dass Anliegen angekommen sind, wer etwas Neues gelernt hat und wer jemanden neu kennengelernt hat; es gibt sichtbare Rückmeldungen.
 
Zum Abschluss lädt Frau Dr. Martin zu einem kurzen Moment der Stille ein: Die Teilnehmenden sollen wahrnehmen, welche Gefühle, Bilder und Fragen in ihnen sind und dies vor Gott bringen, mit der Bitte um Wandlung. Nach einem gemeinsamen Lied spricht Herr Dr. Fletschinger den Segen und beendet die Veranstaltung mit Dank und dem Wunsch nach gutem weiteren Miteinander.
  
Rund 150 Personen haben am vergangenen Montagabend (16. März 2026) die Veranstaltung "Was wird aus der Josephskirche" besucht. Die Stadtkirche informierte an dem Abend über die geplante Abgabe der Josephskirche, die beiden möglichen künftigen Eigentümer stellten ihre Konzepte vor. 
Eine digitale Hinweisbox im Februar und eine Abendveranstaltung im März sind die zentralen Elemente des Beteiligungsverfahrens zur Zukunft der Josephskirche in Eppelheim. 
 

Fragen und Antworten

zur Zukunft der Josephskirche
In der Diskussion um die zukünftige Nutzung der Josephskirche in Eppelheim hat die Katholische Stadtkirche Heidelberg im Sommer 2025 den aktuellen Stand zusammengefasst und das Dokument "Fragen und Antworten zur Weiternutzung der Josephskirche" veröffentlicht. Sie finden es hier zum Download.
 

Fahrplan Beteiligung

 

Vorbereitungs-
gespräche

Dezember 2025 / Januar 2026 
 

Digitale Hinweisbox

"Was ist Ihnen für die Zukunft der Josephskirche wichtig?"
Februar 2026 
 

Beteiligungs-
veranstaltung

"Was wird aus der Josephskirche?"
16. März 2026, 19 Uhr
 

Beratung
in den Gremien

April / Mai 2026 
 

Ggf. zweite
Veranstaltung

zur Information
Juli 2026 
 

Entscheidung
Pfarreirat

Juli 2026