Abschied von Olivia Costanzo

Es war noch einmal ein lauer Sommerabend am letzten Sonntag im September: die Stadtkirche hatte zur Begegnung auf den Richard-Hauser-Platz eingeladen anlässlich des Abschieds von Pastoralreferentin Olivia Costanzo. Die bisherige Leiterin der Citypastoral hatte nach den Sommerferien eine neue Stelle im Markgräfler Land angetreten.

Die Stadtkirche verabschiedete die Leiterin der Citypastoral, Olivia Costanzo (Mitte), mit einer Feier vor dem Blickwinkel.
Einmal mehr betonte die Leitende Referentin der Stadtkirche, Kathrin Grein, wie ungern man Olivia Costanzo weiterziehen lasse. Auch wenn sie 'nur' drei Jahre für die Citypastoral der Stadtkirche Verantwortung getragen habe, habe sie in dieser Zeit viel bewegt – und den Blickwinkel zu einem lebedigen Ort der Begegnung entwickelt. Insbesondere erinnerte Grein an die Aktion Heidelberger Ostern im Frühjahr, als der Blickwinkel zehn Tage lang zum quirligen Kulminationspunkt der ganzen Aktion geworden war. Im Namen der Leitung der Stadtkirche dankte Kathrin Grein für das Engagement und die Kreativität, mit der Olivia Costanzo Citypastoral gestaltet hat.
In drei Jahren viel auf die Beine gestellt
Für den Kolleg*innenkreis überreichte Andrea Becker ein Geschenk und wünschte der scheidenden Kollegin alles Gute für den Neustart im Markgräfler Land. Dr. Almut Rumstandt und Sandra Treiber vom Bildungszentrum schlossen sich den guten Wünschen an. In guter Zusammenarbeit hatten Bildungszentrum und Citypastoral in den zurückliegenden Jahre viele gemeinsame Veranstaltungen auf die Beine gestellt: unter anderem die Reihen "frauen:bande" und "wort:reich", die jetzt vom Bildungszentrum Heidelberg weitergeführt werden.
Olivia Costanzo betonte, wie schwer ihr die Entscheidung gefallen sei, Heidelberg zu verlassen. "Heidelberg war für mich der Ort, an dem ich kreativ gestalten und Neues ausprobieren konnte und viele Menschen kennengelernt habe. Es waren drei Jahre mit ungezählten Ideen, Begegnungen und Erfahrungen – vielfältig und bunt!" Es war aber auch die Zeit, in der sie viel zwischen Heidelberg und Freiburg, wo ihr Mann lebt, pendeln musste. Die Zeit der 'Fernbeziehung' zu beenden, war der ausschlaggebende Grund für den Stellenwechsel. "Ich bin froh und dankbar für die Zeit hier in Heidelberg und freue mich jetzt auf den neuen Abschnitt meines Weges!"
Der Abend endete mit einem stimmungsvollen kleinen Gottesdienst in der Jesuitenkirche. Das musikalische Abendgebet "Nach(t)Klang" mit der Band Spontan setzte einen schönen Schlusspunkt unter das Wirken von Olivia Costanzo in der Stadtkirche.