Zu Beginn der Sommerferien machten sich knapp 40 Ministrantinnen und Ministranten aus den Kirchengemeinden Nordbadischen Bergstraße und Heidelberg auf den Weg nach Wien. Schon die Anreise mit dem Reisebus war ein kleines Abenteuer: Rund zehn Stunden Fahrt lagen vor uns. Doch die lange Strecke hat sich gelohnt.
Wien-Wallfahrt der Minis
In den fünf Tagen erwartete uns ein abwechslungsreiches Programm. Wir erkundeten die Sightseeing-Spots Wiens mit einer Stadtrallye, besuchten einen Gottesdienst im beeindruckenden Stephansdom, verbrachten einen Abend auf dem Prater und natürlich durfte auch die Wiener Küche nicht zu kurz kommen: Schnitzel und ein Besuch im traditionellen Kaffeehaus.
Besuch im Stift Heiligenkreuz
Ein besonderes Highlight war der Ausflug zum nahe gelegenen Stift Heiligenkreuz, wo wir am Mittagsgebet der Mönche teilnehmen durften. Besonders eindrucksvoll war das anschließende Treffen mit Bruder Wilhelm (25), der uns von seinem Leben im Kloster und seinem persönlichen Weg und seiner Berufung erzählte. So bekamen wir einen ganz persönlichen Einblick in das Leben der Zisterzienser.
Eine spezielle Herausforderung begleitete uns während der gesamten Fahrt: Es war unglaublich heiß! Doch die Hitze konnte unserer guten Stimmung nichts anhaben. Gemeinsam wurde gelacht, entdeckt, gegessen und gebetet – und so wurde die Fahrt zu einem schönen Erlebnis für die ganze Gruppe. Nach fünf ereignisreichen Tagen ging es schließlich zurück nach Hause. Müde, aber mit vielen neuen Eindrücken und schönen Erinnerungen im Gepäck.
