Weiterhin hoher Bedarf an psychologischer Beratung

Die Beratungsstelle für Ehe-, Familien- und Lebensfragen (EFL) der Stadtkirche im Haus der Begegnung hat im Mai ihren Jahresbericht für 2025 veröffentlicht. Darin stellt sie weiterhin einen hohen Bedarf an psychologischer Beratung fest.

Dem Bericht zufolge wurden im vergangenen Jahr 800 Menschen begleitet. Schwerpunkt der Beratungen lag bei 42 Prozent der Fälle auf einer Paarberatung und bei 42 Prozent auf einer Lebensberatung. Bei 6 Prozent der Fälle ging es um Trennungs- und Scheidungsberatung und bei weiteren 6 Prozent um Familienberatung. Bei etwa 4 Prozent der Fälle ging es um Krisenintervention oder Beratung zur Unterbrechung von Gewalt.
Rund 4.000 Beratungsstunden in 2025
In Zeiten wachsender Unsicherheit, gesellschaftlicher Spannungen und persönlicher Belastungen sieht sich die EFL-Stelle einem anhaltend hohen Bedarf an psychologischer Beratung gegenüber. „Viele Menschen stehen vor Herausforderungen, die sie allein nur schwer bewältigen können – sei es im Umgang mit Stress, in zwischenmenschlichen Konflikten oder bei tiefgreifenden Veränderungen im Leben“, heißt es in dem Bericht.
Neben den mehr als 4.000 Beratungsstunden konnten auch zwei Gruppenangebote durchgeführt werden: eine psychologische Gesprächsgruppe für Männer und ein Angebot für Frauen, die in ihren Beziehungen mit dem Thema Narzissmus in Kontakt gekommen sind.
 
Der ausführliche Bericht ist auf der Website der EFL abrufbar: www.efl-heidelberg.de