Udo Körner ist seit sechzig Jahren Priester
Am 5. Juni vor 60 Jahren wurde Udo Körner zum Priester geweiht. Der Festgottesdienst zu seinem Diamantenen Priesterjubiläum findet am 7. Juni in St. Ilgen statt: die Feier beginnt um 10.30 Uhr in der dortigen Kirche St. Ägidius.
In seiner Heimatstadt Heidelberg ist er vor allem durch zwei Altarbilder bekannt. In St. Raphael in Neuenheim schuf er 1995 das Bildrelief „Schrei und Wolke“, in St. Vitus im benachbarten Handschuhsheim zwanzig Jahre später ein Triptychon, das in strahlender Farbigkeit das Karfreitags-, Oster- und Pfingstgeschehen zum Thema hat.
Künstler und Priester
„Für mich gab es nur diese Alternative: entweder einen künstlerischen Beruf zu ergreifen oder Priester zu werden“, hat Udo Körner vor einigen Jahren im Interview erzählt. So ist er vielleicht selbst ein wenig wie der Zauberer, den er selbst 2008 ins Bild gesetzt hat: er jongliert mit den unterschiedlichen Seiten seiner Berufung, ist und war als Künstler, Buchautor, Seelsorger und Priester unterwegs. „Die Theologie und die Kunst haben sich in meinem Leben immer gegenseitig befruchtet“, sagte er in demselben Interview.
Nach seiner Priesterweihe war Udo Körner zunächst an verschiedenen Orten als Kaplan und Religionslehrer eingesetzt, bis er 1976 als Studentenpfarrer zunächst nach Mannheim und zwei Jahre später nach Konstanz kam. Von 1983 an war er Pfarrer in Mannheim-Wallstadt, bis er 1990 aufgrund einer Krankheit von dieser Aufgabe freigestellt wurde und wieder nach Heidelberg zog.
Nach seiner Priesterweihe war Udo Körner zunächst an verschiedenen Orten als Kaplan und Religionslehrer eingesetzt, bis er 1976 als Studentenpfarrer zunächst nach Mannheim und zwei Jahre später nach Konstanz kam. Von 1983 an war er Pfarrer in Mannheim-Wallstadt, bis er 1990 aufgrund einer Krankheit von dieser Aufgabe freigestellt wurde und wieder nach Heidelberg zog.
Eine ungeheure Neugierde
Als einer der sechs Jubilare, die vor 60 Jahren die Priesterweihe empfingen, hat Udo Körner mit dem Konradsblatt, der Wochenzeitung für das Erzbistum Freiburg, gesprochen. Das Interview ist in der Doppelausgabe 21-22 erschienen. Darin hat der 84-Jährige als Wunsch für sich selbst formuliert: "Ich würde gern im festen Glauben und großer Dankbarkeit die mir noch verbleibende Lebenszeit mit frohem und wachem Verstand zu Ende bringen. Dann möchte ich mich dem Wort des streitbaren Katholiken Léon Bloy anschließen, der auf dem Sterbebett gefragt wurde, was er jetzt angesichts des Todes empfinde. Seine Antwort: 'Eine ungeheure Neugierde.'"

